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Oberschwaben ist ein Juwel abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Zwischen Donau und Bodensee liegt ein überaus reizvolles Fleckchen Erde zum Entdecken und Genießen. Die berühmten Sehenswürdigkeiten an der Oberschwäbischen Barockstraße, historische Städte, wildromantische Moorlandschaften und das Alpenpanorama am Horizont bieten immer neue fantastische Eindrücke.

Drei schmucke Kurstädte, Bad Buchau, Bad Waldsee und Bad Wurzach, haben den ausgezeichneten Ruf Oberschwabens als Gesundheitsregion geprägt. Kompetenz in Kuren, Gesundheitsvorsorge und Wellness ist hier seit jeher zuhause.

 

Das Moor, das "schwarze Gold" Oberschwabens, wird seit Generationen eingesetzt. Bäder mit frisch gestochenem Naturmoor spenden nicht nur wohltuende Wärme, sie sind auch reich an kostbaren Mineralstoffen und organischen Säuren. Bei vielen orthopädischen Erkrankungen und Frauenleiden gilt Moor als Therapiemittel "der Wahl".

Die klassische Kurtherapie wird heute in allen drei Orten durch moderne Kureinrichtungen und ausgezeichnete Thermal-Badelandschaften ergänzt: Entspannen und wohlfühlen wird hier ganz groß geschrieben. Lassen Sie sich einladen und genießen Sie die Vielfalt der Möglichkeiten.

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Moorbäder gehören dank ihrer spezifischen wärmeübertragenden Eigenschaften zu den wirksamsten Naturheilmitteln und werden bereits seit dem Altertum zur Behandlung chronischer Erkrankungen des Bewegungsapparates verabreicht. Die Mischung aus frisch gestochenem Naturmoor und quellfrischem Thermalwasser zum geschmeidigem Moorbrei ergibt das nachhaltige Gesundheitspaket.

Moor ist ein sehr guter Wärmespeicher, der die Wärme lange hält und langsam und kontinuierlich an den Körper abgibt.
Besonders bewährt hat sich die Anwendung der bis zu 42°C warmen Moorbäder bei allen chronischen Erkrankungen, insbesondere den Verschleißerschei-
nungen der Gelenke (Arthrosen) und der Wirbelsäule (Bandscheibenschäden).

Moor eignet sich zur Nachbehandlung von Unfallschäden und zur Osteoporoseprophylaxe. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden gesteigert und die Selbstheilung angeregt. Moor sorgt für eine bessere Durchblutung und beruhigt das gesamte Nervensystem, Stress wird abgebaut.

Das Moorbad
Das Moorbad ist in der Lage, auf besonders schonende Art Wärme in den Körper einzuschleusen, so dass eine Art künstliches Fieber im Körperinneren (Hyperthermie) entsteht. Dabei wird eine ganze Kettenreaktion im Sinne der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Organismus in Gang gesetzt.
Die Durchblutung des Bewegungsapparates, der Wirbelsäule und Gelenke wird verbessert und die Muskulatur entspannt. Die Gelenke werden besser ernährt, Entzündungsmediatoren (Prostaglandine) vermindert und die Ausschüttung körpereigener entzündungshemmender Stoffe wird gesteigert. Der Stoffwechsel wird aktiviert.

Durch das Gewicht des Moores wird das des eigenen Körpers verdrängt. Man fühlt sich schwerelos, die Gelenke werden bis zu 90% entlastet.


Die Konsultation eines Kurarztes ist vor allem bei den Moorvollbädern erforderlich.

Nicht angewandt werden sollte das Moorbad bei Herz- / Kreislauferkrankungen, stark erhöhtem Blutdruck, während der Schwangerschaft, bei Tumoren, kurz nach Operationen und bei akuten Entzündungen.

Das Geheimnis der Heilkraft der oberschwäbischen Moore ist durch ihren hohen Gehalt an organischen Wirkstoffen begründet.  Dazu zählen Huminsäuren, Kieselsäure, Eisen, Mangan, Kupfer, Magnesium, Kalzium und mehr.
Der Säuregehalt und antibiotische Stoffe verhindern das Wachstum von Bakterien und schädlichen Pilzen und sorgen somit für die Keimfreiheit des Moorbades.

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Schwerelosigkeit
Die beinahe Schwerelosigkeit im Wasser ermöglicht bei Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (vor allem bei rheumatischen Erkrankungen) eine Übungs- und Trainingstherapie, die an Land mit der Wirkung der Schwerkraft oft kaum mehr möglich ist.

Aufgrund der hohen Wasserdichte wird die Muskulatur beim Bewegungsbad viel stärker beansprucht. Die Gelenke werden deutlich entlastet. Ein körperliches Training der Muskulatur, des Stoffwechsels, der Zirkulation einschließlich des Herzens ist damit viel intensiver.

Der thermische Reiz
Durch die warmen Bäder
(34 - 36°C) werden
gefäßerweiternde Re-
aktionen und damit eine
kräftige Durchblutungs-
steigerung erreicht. Muskeln und Gelenke erfahren Schmerzlinderung, angetrieben werden der Stoffwechsel und das Immunsystem. Das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst.

 

Mineralstoffe
Für zahlreiche Quellmineralien wurde die Aufnahme durch die Haut in den Körper nachgewiesen. Zwischen der Haut als größtem Organ und dem Thermalwasser findet ein reger Austausch von Mineralstoffen und Spurenelementen statt.
Das resorbierte Sulfat zum Beispiel wirkt im Sinne eines Bindegewebstrainings.


Anwendungen mit Thermalwasser eignen sich bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, bei der Nachbehandlung nach Operationen und Verletzungen, Rheumatischen Erkrankungen, Osteoporose (Knochenschwund), Neurovegetativen Funktionsstörungen (z.B. Wechseljahre) und nach gynäkologischen Operationen.

Nicht angewandt werden sollte Thermalwasser bei schweren Herz-, Gefäß- und Kreislauferkrankungen, akuten Entzündungen und Infekten.

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  • "Durch den Besuch im Thermalbad weiß ich, dass die Beschwerden größer werden, wenn ich mal nicht hingehe"
    "Die Therapeuten sind ohne Ausnahme spitze!"

Ihr Wohlbefinden ist uns wichtig, aus diesem Grund freuen wir uns über jede Resonanz!

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